Reformationstag

Wo komme ich her? Wo liegen meine Wurzeln? Am 31. Oktober besinnen sich lutherische Christen auf ihre Herkunft: Am Reformationstag feiern sie Bekenntnis- und Geburtstag der evangelischen Kirche zugleich.  An die Geschichte des hartnäckigen Mönchs, der mit wehender Kutte seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche nagelt und damit ganz Europa in Aufruhr versetzt, erinnert dieser Tag. Martin Luther war kein Heiliger, aber ein Mensch, der mit seiner Standhaftigkeit, seinem brennenden Fragen nach Gott und seinem mutigen Einstehen für seinen Glauben die Kirche tief geprägt hat. Nach seinem Bespiel arbeiteten viele Christen an der Erneuerung der Kirche und tun es heute noch. So fragt der Reformationstag auch nach gegenwärtigen Missständen und nach der Kirche, die sich immer wieder reformieren muss.

Refomationsgottesdienst

Rezept Reformationsbrötchen von Konditormeister Harald Luther

Zutaten für etwa 30 Stück:

Ein Kilogramm Weizenmehl Typ 550

125 Gramm Zucker

200 Gramm Butter

480 Milliliter Milch

50 Gramm Hefe, 15 Gramm

Salz

10 Gramm abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone

200 Gramm Rosinen entweder in Wasser, Rum oder Weißwein eingelegt, damit sie „nicht so trocken in den Teig verarbeitet werden"

Alle Zutaten werden miteinander vermischt. Der Teig muss dann ruhen und aufgehen. Danach werden kleine Kugeln geformt, mit einem Messer kreuzförmig eingeschnitten und bei 210 Grad gebacken. Anschließend mit roter Marmelade gefüllt, mit Zucker bestreut und gleich serviert.

 

Guten Appetit!